Osteobalance®

Die dynamische Wirbelsäulentherapie zwischen Osteopathie und „Dorn“-Methode


Die Osteobalance© ist eine sehr sanfte Methode, um Fehlstellungen und Blockaden im Bereich des Beckens und der Wirbelsäule zu korrigieren und kann bei sehr vielen akuten und chronischen Beschwerdebildern eingesetzt werden.
Im Verlauf der Behandlung wird zunächst eine gründliche Untersuchung und Korrektur des Beckens in allen drei Dimensionen durchgeführt. Fehlstellungen des Beckens sorgen häufig für Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule, da das Becken das „Fundament“ der WS bildet. Weil sich Fehlstellungen im Beckenbereich auch erst sehr viel weiter oben auswirken können, beispielsweise in der Halswirbelsäule, wird in der Osteobalance© großen Wert auf die optimale Stellung des Beckens gelegt. Würde man in diesem Beispiel lediglich die Blockaden in der Halswirbelsäule beheben und das Becken in der Fehlstellung belassen, würden sich die Wirbelblockaden im Laufe der Zeit wahrscheinlich erneut einstellen.
Nach sorgfältiger Befundung und Korrektur des Beckens werden dann sämtliche Wirbelkörper auf Fehlstellungen untersucht und ggf. korrigiert.


Wie die Bezeichung „Dynamische Wirbelsäulentherapie“ schon andeutet, erfolgt die Korrektur der Fehlstellungen im Bereich der Wirbelsäule durch eine aktive Bewegung des Patienten, also durch seinen eigenen Muskelzug. Dadurch ist die Behandlung besonders schonend und risikoarm. Zum Auffinden von blockierten Wirbelsäulensegmenten tastet der Therapeut mit beiden Daumen rechts und links von den Dornfortsätzen die Wirbelsäule von unten nach oben ab und achtet dabei auf Schmerzen, Verquellungen in der Muskulatur, Verklebungen in den Faszien und auf die Stellung der Wirbelkörper. An der Stelle der Blockade setzt der Therapeut mit sanftem Fingerdruck einen Impuls auf die verkürzte Muskulatur am Schmerzpunkt. Der Patient aktiviert gleichzeitig die Muskulatur auf der Gegenseite und gibt dem fehlgestellten Wirbel dadurch die Möglichkeit, mit eigenem Muskelzug in seine ursprüngliche und korrekte Lage zurückzugleiten.
Im Unterschied zur „Dorn-Therapie“ setzt bei der Osteobalance© die Behandlung nicht mehr primär am Knochen d. h. an den Wirbelkörpern an, sondern im Muskel, in Muskelansätzen und Sehnen und in den Faszien.
Zur Unterstützung und Festigung des Behandlungserfolgs werden dem Patienten individuelle Übungen gezeigt. Mit ihrer Hilfe können sich die Muskelzüge und Faszien im Laufe der Zeit an die korrekte Position anpassen und ein erneutes Zurückgleiten in eine Fehlstellung wird vermieden.

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